Evakuierung von beeinträchtigten Personen

Verschiedene Gesetzesgrundlagen fordern die Gleichstellung von beeinträchtigten Personen und dementsprechend, dass auch diese bei Fluchtwegen nicht diskriminiert werden.

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Verschiedene Gesetzesgrundlagen fordern die Gleichstellung von beeinträchtigen Personen und dementsprechend, dass auch diese bei Fluchtwegen nicht diskriminiert werden.  Beispielsweise ist gemäß ÖNORM B1600 „Für die Flucht bzw. Rettung von Menschen mit Behinderung ist ein Evakuierungskonzept in die Fluchts- bzw. Brandschutzpläne einzuarbeiten. Dabei ist auch das 2-Sinne-Prinzip gemäß 8.2.2 anzuwenden“, d. h. Informationen müssen für zwei einander ergänzende Sinne eindeutig ausgegeben werden. Optische Informationen sind zusätzlich akustisch anzubieten.

Laut § 6 Abs. 5 Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz – BGStG, BGBl. I Nr.  82/2005 sind bauliche und sonstige Anlagen, (…) sowie andere gestaltete Lebensbereiche barrierefrei, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind. Auch in der OIB-Richtlinie 4 „Nutzungssicherheit und Barrierefreiheit“ steht unter Punkt 1: Es gelten die Begriffsbestimmungen des Dokumentes OIB-Richtlinien – Begriffsbestimmungen: „Weg, der den Benützern eines Bauwerkes im Gefahrenfall grundsätzlich ohne fremde Hilfe das Erreichen eines sicheren Ortes des angrenzenden Geländes im Freien – in der Regel eine Verkehrsfläche – ermöglicht.“ 

Ohne Zusatzaufwand integrierbar

Als Experten für Notlicht stellen wir auch für diese Anforderungen anwendungsorientierte Lösungen und Technologien zur sicheren Evakuierung von beeinträchtigten Personen zur Verfügung – ohne Zusatzaufwand integrierbar in das installierte din-Notbeleuchtungssystem.

In der Praxis wird für mobilitätsbeeinträchtigte Personen ein zum eigentlichen Fluchtstiegenhaus alternativer Fluchtweg mittels speziell dafür vorgesehenen Piktogrammen (siehe Abbildung) ausgewiesen. Punktuell zusätzliche akustische Hinweise geben Klarheit über den Fluchtweg zum Verweilbereich.

Für Personen mit Sehbeeinträchtigung werden zusätzlich akustische Hinweise eingesetzt. Im Gefahrenfall wird mittels Lautsprecherdurchsage über den Fluchtwegverlauf informiert und dadurch sicher geleitet. Mehr über FSU-Lautsprecher.