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  • Gibt es den Ausdruck „Unterbrandabschnitt“ noch?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    NEIN, gemäß aktueller Normengebung spricht man von „Räumen mit erhöhter Brandgefahr“. Diese sind wie bisher die Unterbrandabschnitt durch Trennbauteile in Ei60 oder Ei90 abzutrennen.

  • Welche Norm fordert den Einsatz eines FSU-Systems?

    relevant seit 01.01.1999 – gültig bis heute

    Die OVE E 8101 sowie die ASTV weisen auf FSU-Systeme hin.

    OVE 8101, 718.560.9.001.AT:

    „ANMERKUNG 2.AT Wenn eine Risikobewertung für eine bauliche Anlage zusätzlich zu den von einer

    Sicherheitsbeleuchtungsanlage beherrschten Fehlerereignissen (Störung oder Ausfall der allgemeinen Stromversorgung) weitere Gefahrenmomente aufzeigt, kann ein elektrisch betriebenes (adaptives) dynamisches Sicherheitsleitsystem erforderlich sein. Optische Sicherheitsleitsysteme sind kein Ersatz für eine gegebenenfalls erforderliche Sicherheitsbeleuchtung.“

    ASTV 2017, § 19, 1C:

    „(1c) Sind überwiegend ortsunkundige Personen (z. B. Kund/innen) auf den Fluchtweg angewiesen,

    ist ergänzend zu Abs. 1a durch geeignete technische oder organisatorische Maßnahmen sicherzustellen, dass der Eintritt einer Gefahr rechtzeitig wahrgenommen werden kann und im Gefahrenfall das rasche und sichere Verlassen der Arbeitsstätte möglich ist (z. B. Sicherheitsüberwachungseinrichtungen, Ordnerdienste).“

  • Dürfen Fluchtwege auch länger als 40 m sein?

    relevant seit 01.01.1999 – gültig bis heute

    Ja, die Fluchtweglänge gem. ASTV kann bis zu 70 m betragen.

    „§ 17. (1) Arbeitsstätten sind so zu gestalten, daß von jedem Punkt der Arbeitsstätte aus

    1. nach höchstens 10 m ein Verkehrsweg erreicht wird, der in seinem gesamten Verlauf bis zum

    Endausgang den Anforderungen der §§ 18 und 19 entspricht (Fluchtweg) und

    1. nach höchstens 40 m jene Bereiche, durch die der Fluchtweg führt (wie zB Gänge,

    Stiegenhäuser, Foyers), in ihrem gesamten Verlauf bis zum Endausgang den Anforderungen des

    • 21 entsprechen (gesicherte Fluchtbereiche).

    (1a) Liegen keine anderen Gefährdungen als durch Brandeinwirkung (insbesondere keine chemische

    oder mechanische Gefährdung) vor, und ist in jedem Geschoß ein weiterer und möglichst entgegengesetzt liegender Ausgang vorhanden, der direkt ins Freie, in einen gesicherten Fluchtbereich oder in einen anderen Brandabschnitt führt, so kann die Fluchtweglänge abweichend von Abs. 1 Z 2 betragen:

    1. höchstens 50 m bei Räumen mit einer lichten Raumhöhe von mindestens 10 m,
    2. höchstens 50 m bei Räumen mit einer lichten Raumhöhe von mindestens 5 m bei Vorhandensein

    einer automatischen Brandmeldeanlage mindestens im Schutzumfang „Brandabschnittsschutz“

    mit Rauchmeldern,

    1. höchstens 70 m bei Räumen mit einer lichten Raumhöhe von mindestens 10 m bei

    Vorhandensein einer automatischen Brandmeldeanlage mindestens im Schutzumfang

    „Brandabschnittsschutz“, mit Rauchmeldern,

    1. höchstens 70 m bei Vorhandensein einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage, welche durch eine

    automatische Brandmeldeanlage mindestens im Schutzumfang „Brandabschnittsschutz“ mit

    Rauchmeldern angesteuert wird.“

  • Ist eine E30-Verkabelung für Sicherheitsbeleuchtung erforderlich, wenn der Fluchtweg über eine Stiege oder ein Treppenhaus innerhalb von 40 m ins Freie führt?

    relevant seit 01.04.1993 – gültig bis heute

    NEIN, es ist keine E30-Verkabelung erforderlich.

  • Was bedeutet die Abkürzung BD in der OVE E 8101?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE E 8101, Tabelle 51.A: Äußere Einflüsse

    “BD” weist auf die Klassifizierung Gebäude im Sinne von Evakuierungsmöglichkeit bei Gefahr hin.

    Die Klassifizierung sind nicht mit den Gebäudeklassifizierungen der OIB-Richtlinien gleichzusetzen.

    • BD 1: Niedrige Personenanzahl/einfaches Verlassen
    • BD 2: Niedrige Personendichte/schwieriges Verlassen (z.B Hochhäuser)
    • BD 3: Hohe Personendichte/einfaches Verlassen (z.B. Theater, Kino und Kaufhäuser)
    • BD 4: Hohe Personendichte/schwieriges Verlassen
  • Welche Umschaltzeit gilt für die Notbeleuchtung?

    relevant seit 01.01.2002 – gültig bis heute

    OVE E 8101, Teil 5-56, Tabelle 56.A

    Hier ist in der zweiten Spalte die max. Umschaltzeit in Sekunden angegeben und die Fußnote a) verweist auf die EN 1838.

    Bei diesem Verweis handelt es sich um einen Fehler in der Tabelle 56.A, da die ÖNORM EN 1838 keine Angaben zur Umschaltzeit macht, sondern sich in Punkt 4.2.6 lediglich auf die Beleuchtungsstärke Bezug nimmt.

    „4.2.6 Die Sicherheitsbeleuchtung für Rettungswege muss 50 % der geforderten Beleuchtungsstärke innerhalb von 5 s und 100 % der geforderten Beleuchtungsstärke innerhalb von 60 s erreichen.“

    • Wir empfehlen hier die vergleichbare Tabelle A.1 aus der DIN VDE 0108-100-1 heranzuziehen. Siehe Tabelle rechts.
    • Außerdem finden wir in der ÖVE/ÖNORM EN 50171 unter Punkt 4) die Forderung, dass für Zentrale Stromversorgungssysteme die Ansprech-(Umschalt-) Zeit maximal 0,5 Sekunden betragen darf
  • Halogenfreiheit ist generell nicht in der OVE E 8101 geregelt, obwohl es für Leuchten immer wieder gefordert wird?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE E 8101 – Teil 5-52 Kabel und Leitungsanlagen

    In der OVE E 8101 findet sich keine Anforderung zur Verwendung von halogenfreien Kabeln. 

  • Was bedeutet die Abkürzung BE?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE E 8101, Tabelle 51.A: Äußere Einflüsse

    BE ist die Art der bearbeiteten oder gelagerten Stoffe.

    • BE 1: Kein bedeutendes Risiko
    • BE 2: Brandrisiko
    • BE 3: Explosionsgefahr
    • BE 4: Risiko durch Verunreinigung
  • Sind die ÖVE/ÖNORM EN 50272-2 und die ÖVE/ÖNORM EN 50171 nach dem Erscheinen der OVE E 8101 verbindlich?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Nein, diese Normen waren auch nicht früher verbindlich, da Verweise und Anhänge der ÖVE/ÖNORM E 8002 von der Verbindlichkeit ausgenommen waren und Produktnormen  wie die ÖVE/ÖNORM EN 50171 generell nicht verbindlich werden können.

     

    Eine Norm beschreibt ein Schutzziel. Es gibt Möglichkeiten wie dieses Schutzziel auch durch andere Maßnahmen erreicht werden kann, dies muss allerdings mindestens gleichwertig sein. In der Praxis wird man sich immer an eine Vorschrift halten, da im Schadensfall sicherlich diese Norm zur Begutachtung eines Schadens herangezogen werden wird.

  • Sind zur Erfüllung der allgemeinen Anforderungen gemäß Brandschutzrichtlinie R12-2 Tabelle 5.1 zwei Stromkreise erforderlich? Laut TRVB E 102 sind 2 Stromkreise für die Sicherheitsbeleuchtung nicht zwingend erforderlich.

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Diese Frage ist mit einem klaren JA zu beantworten. Die Erleichterung einen Fluchtweg nur mit einem Kreis zu versorgen gibt es nicht mehr.

    Siehe auch OVE E 8101, Punkt 560.9.1, welcher allgemein gilt: „In Brandabschnitten mit mehr als einer Sicherheitsleuchte sind diese Leuchten abwechselnd auf mindestens zwei verschiedene Stromkreise zu verteilen, sodass auch bei Ausfall eines Stromkreises eine Grundbeleuchtung entlang des Fluchtweges (siehe dazu folgende Anmerkungen 1.AT und 2.AT) sichergestellt ist.“

  • Wer darf Brandschutzkonzepte erstellen?

    relevant seit 01.04.2007 – gültig bis heute

    Welche Qualifikation für die Erstellung von Brandschutzgutachten erforderlich ist, ist eher schwierig bzw. nicht eindeutig zu beantworten. Generell kann jedes elektrotechnische Planungsbüro, ein Ziviltechniker oder eine sonstige Person mit ausreichendem Fachwissen Brandschutzkonzepte erstellen.

    Auch die Gewerbeordnung macht dazu keine dezidierten Aussagen. (siehe Gewerbeordnung § 82B Zif.2 – Überprüfung von Betriebsanlagen“ bzw. Gewerbeordnung § 134 Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure), bzw. Gewerbeordnung § 1 Geltungsbereich)

  • Muss man bei einem neuen Bauvorhaben alles nach der neuen Norm planen oder können auch nur Teile wie z.B. die Notbeleuchtung nach der neuen OVE E 8101 geplant werden?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Man kann für die Not- und Sicherheitsbeleuchtung nach der alten ÖVE/ÖNORM E 8002 oder nach der OVE E 8101 planen. Eine Vermischung ist nicht gestattet – entweder/oder.

  • Ist in der Holzindustrie generell E30-Verkabelung für Endstromkreise der Sicherheitsbeleuchtung (Funktionserhalt) erforderlich?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE E 8101 Punkt 560.7.2

    Stromkreise für Sicherheitszwecke dürfen nicht durch) Bereiche mit hohem Brandrisiko (BE2) geführt werden, es sei denn, sie entsprechen den Anforderungen gemäß 560.8.1.“

    Eine E30-Verkabelung ist nicht generell gefordert, sondern nur in solchen Bereichen, wo es durch Verarbeitungsvorgänge zu einer erhöhten Brandgefahr und zu Staubentwicklung kommen kann. E30-Verkabelung ist gefordert in den Werkstätten und gesicherten Fluchtbereichen, nicht aber in den Fluchtwegen in einem Brandabschnitt.

    OVE E 8101 Tabelle 51.ZA1 (15 von 16)

    “BE2 bedeutet Brandrisiko wie zB: Herstellung, Bearbeitung oder Lagerung von entflammbarem Material einschließlich Vorhandensein/Auftreten von Staub zB. in Scheunen, Werkstätten für Holzberarbeitung bzw. Holzverarbeitung, Papier- und Textilfabriken”

  • Sind die Arbeitsstätten neben der ASTV auch in der OVE E 8101 geregelt?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Ja, siehe OVE E 8101, Teil 7-718Öffentliche Einrichtungen und Arbeitsstätten“, zusätzlich wird generell auf die ASTV und die Fachinformation des OEK “Arbeitsstätten – Ausführung von Sicherheitsbeleuchtung und nachleuchtenden Orientierungshilfen” verwiesen.

    In diesem Zusammenhang ist auch die ÖVE/ÖNORM 50171 zu beachten:

    „Anwendungsbereich = Diese Europäische Norm legt die Kennzeichnung von Rettungswegen und die Anforderungen der Beleuchtung an Rettungswege bei Störung der allgemeinen Stromversorgung sowie die Mindestanforderung einer solchen Sicherheitsbeleuchtung je nach Größe, Art und Nutzung der baulichen Anlage fest. Diese Norm betrifft die Festlegung einer elektrischen Sicherheitsbeleuchtung an allen Arbeitsplätzen und anderen baulichen Anlagen für Menschenansammlungen.“

  • Ist jemand, der zur Überprüfung von Feuerlöschern autorisiert ist, eine elektrotechnisch unterwiesene Person BA4 gem. OVE 8101, 560.6.3?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    ÖVE/ÖNORM EN 50110

    Nein, da eine elektrotechnisch unterwiesene Person die Gefahren erkennen muss, die von einer elektrischen Anlage ausgehen können.

    Die Unterweisung hinsichtlich der Gefahren einer elektrischen Anlage kann durch eine Elektrofachkraft für bestimmte Tätigkeiten erfolgen.

  • In der ÖVE E 8002 gab es die unten angeführte Ausnahme für die Dauerschaltung von Rettungszeichenleuchten. Ist in der OVE E 8101 Dauerschaltung generell gefordert?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    „Mit Ausnahme der Verkaufsstätten ist auch Bereitschaftsschaltung zulässig, wenn durch die Allgemeinbeleuchtung bzw. das Tageslicht während der Betriebszeit eine ausreichende

    Sichtbarkeit der Sicherheitszeichen für Rettungswege gegeben ist. Von einer ausreichenden Sichtbarkeit der Sicherheitszeichen für Rettungswege in Bereitschaftsschaltung, ist

    auszugehen, wenn die Erkennungsweiten dieser Sicherheitszeichen wie für beleuchtete Sicherheitszeichen eingehalten und eine Beleuchtungsstärke an den Oberflächen dieser

    Sicherheitszeichen von mehr als 50 lux gewährleistet werden. Dabei ist 7.2.1.3 einzuhalten.“

    Gemäß 50172 ist Bereitschaftsschaltung auch zulässig (Umkehrschluss der Anmerkung zu 4.2)

    Ja, siehe OVE E 8101 – Tabelle 56.A.1.AT Leitfaden für Sicherheitsbeleuchtung, Spalte 4 „Be- oder hinterleuchtetes Sicherheitszeichen in Dauerbetrieb“ gefordert für alle aufgelisteten Räume und Anlagen.

  • In OVE E 8101 Punkt 560.6.5: 5 wird von einer separaten unabhängigen Einspeisung gesprochen. Ist das wieder derselbe Passus wie in der ÖVE/ÖNORM E 8002 – unabhängige Einspeisung erst ab 110 kV Schiene?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

     OVE E 8101 Punkt 560.6.5

    560.6.5: Separate voneinander unabhängige Einspeisungen aus dem Versorgungsnetz dürfen nur als Stromquelle für Sicherheitszwecke verwendet werden, wenn eine Zusicherung besteht, dass ein gleichzeitiger Ausfall beider Einspeisungen unwahrscheinlich ist.“

     Antwort: Ja und nein – es muss eine offizielle Zusicherung des Netzbetreibers geben, dass die zweite unabhängige Einspeisung auch im Falle eines nationalen Blackouts weiter funktioniert.

    Es könnte sich dabei aber auch um ein Blockheizkraftwerk handeln, welches über das Aggregat bei Stromausfall die notwendigen Sicherheitseinrichtungen weiter versorgt.

  • Gelten die Anforderungen der OVE Richtlinie R12-2 für abgeschlossene elektrische Betriebsstätten nur für die Sicherheitsbeleuchtung?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Nein, für alle Geräte die eine sicherheitstechnische Einrichtung (Notstromaggregate USV Anlagen, ZSV-Analgen in Krankenhäuser) und grundsätzlich Anlagen die eine sicherheitstechnische Einrichtung versorgen (Feuerwehraufzüge, Brandrauch Entlüftung, etc.) versorgen.

  • Wohnhaus oder Hotel: E90-Schacht von Keller bis oben, und daher eigener Brandabschnitt. Muss man die Abgangskreise für die Notbeleuchtung untersichern?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Wenn der Stromkreis direkt von der Anlage zum versorgenden Brandabschnitt führt dann nicht. (siehe Beispielbilder OVE R 12-2)

    Wenn ein Stromkreis für die Versorgung mehrerer Brandabschnitte (Stockwerke) herangezogen wird, dann ist jeder Abzweig gemäß den Anforderungen R 12-2 abzusichern.

  • Müssen Unterstationen auch in E-30 eingehaust werden, wenn sich diese in einem elektrotechnischen Betriebsraum neben einer Verteilung stehen?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Generell ja, wenn die Unterverteilung zu einer Notlichtanlage gehört, die mehr als 100 Lichtpunkte versorgt.

  • In welche Kategorie fällt ein Reitstall und muss in solchem eine Notbeleuchtungsanlage installiert werden?

    relevant seit 01.01.1999 – gültig bis heute

    Wenn der Reitstall in den Geltungsbereich der ASTV fällt dann ja.

    Wenn Veranstaltungen abgehalten werden und die Personengrenze für Versammlungsstätten überschritten wird, dann ist eine Notbeleuchtungsanlage ebenso erforderlich.

  • Fordert die ÖVE/ÖNORM 50172 Punkt 4.2 generell Dauerschaltung von Rettungszeichenleuchten?

    relevant seit 01.03.2005 – gültig bis heute

    ÖVE/ÖNORM 50172 Punkt 4.2

    „4.2 Erkennbarkeit und Leuchtdichte von Rettungszeichen

    Wenn ein Ausgang nicht unmittelbar gesehen werden kann oder über seine Lage Zweifel bestehen, muss ein Richtungszeichen (oder eine Folge von Rettungszeichen) vorgesehen und so angebracht werden, dass eine Person sicher zu einem Notausgang geleitet wird.

    Ein Rettungszeichen oder eine Richtungsangabe muss von allen Punkten entlang des Rettungswegs sichtbar sein.

    Alle Zeichen, die Ausgänge oder Rettungswege kennzeichnen, müssen in Farbe und Gestaltung einheitlich sein und ihre Leuchtdichte muss EN 1838 entsprechen.

    ANMERKUNG Rettungszeichen sind für Bereiche in Dauerschaltung zu betreiben, in denen sich ortsunkundige Personen aufhalten können.“

    Generell ist die Dauerschaltung für Rettungszeichenleuchten bzw. beleuchteten Sicherheitszeichen in OVE 8101 – Tabelle 56.A.1.AT zulässig.

    Der Punkt 4.2 in der ÖVE/ÖNORM 50172 weist zusätzlich darauf hin, dass von jeder Stelle im Verlauf des Fluchtweges ein Rettungszeichen gesehen werden muss – Siehe auch OVE 8101 7.718 NE 1.560.9.4.

  • Was ist unter Beleuchtungsstärke zu verstehen?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    In der OVE E 8101 finden sich in Bezug auf die Sicherheitsbeleuchtung beide Begriffe: “Mindestbeleuchtungsstärke und Beleuchtungsstärke” (siehe OVE E 8101, Tabelle 56.A.1.AT)

    In Bezug auf die Sicherheitsbeleuchtung ist immer die Mindestbeleuchtungsstärke gemeint.

  • In der Brandschutzrichtlinie R12-2 sowie in der OVE EN IEC 62485-2 (Nachfolgenorm zu ÖVE/ÖNORM EN 502272-2) wird für die Lüftung von Batterieräumen bzw. abgeschlossene elektrische Betriebsstätten eine Be- und Entlüftung direkt ins Freie gefordert. Darf die Belüftung auch über die allgemeine Lüftungsanlage in einem Gebäude erfolgen?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Diese Antwort gilt für Batterieanlagen, nicht für Abgase der Aggregate. Generell sind die Lüftungsanforderungen für Batterieräume  gemäß OVE EN IEC 62485-2 (Nachfolgenorm zu ÖVE/ÖNORM EN 50272-2) einzuhalten.

    Dort finden wir die Forderung „Be- und Entlüftung direkt ins Freie“. „Natürliche Be- und Entlüftung ist einer Technischen Belüftung vorzuziehen“. Da dies nicht immer möglich ist wurde in der Vergangenheit bereits die Zuluft über das Gebäudelüftungssystem zugeführt. Nur die Abluft wurde direkt ins Freie geleitet.

    Beispiel: Bei LPS-Anlagen der Firma din-Sicherheitstechnik (SU-Anlagen) ergibt sich bei Erhaltungsladung ein erforderlicher Luftvolumenstrom Q von 0,022 m³/h. Aus Q ergibt sich ein „freies Luftvolumen“ des Aufstellungsraumes von 0,135m³(siehe TRBS 2152-2 Technische Regel für Betriebssicherheit)!

    Das heißt, dass für din-SU Anlagen ein Raum mit einem freien Luftvolumen 0,135 m³ vorhanden sein muss. Da in der Praxis der Raum um die SU-Anlage immer viel größer ist, ist keine natürliche Be- und Entlüftung vorzusehen.

  • Gemäß OVE E 8101 Punkt 560.9.15 kann auf die Beschriftung bzw. Kennzeichnung der Sicherheitsleuchten verzichtet werden, wenn andere Maßnahmen zur eindeutigen Identifizierung der Sicherheitsleuchten vorhanden sind. Heißt das, dass die Software „SU CONTROL mit Grundrissvisualisierung“ verwendet werden darf um die Beschriftung der Leuchten verzichten?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE E 8101 Punkt 560.9.15

    560.9.15 Leuchten der Sicherheitsbeleuchtung und zugehörige Komponenten müssen durch ein gut sichtbar und ein einfach lesbares rotes oder grünes Schild gekennzeichnet werden.

    ANMERKUNG AT Alternativ können andere Maßnahmen zur eindeutigen Identifizierung der Sicherheitsleuchten verwendet werden. In der Nähe der Leuchten bzw. an der Leuchte muss die Verteiler-, die Stromkreis- und die Leuchtennummer angebracht sein.“

    Daher ist SU-CONTROL zulässig.

  • Was ist unter Mindestbeleuchtungsstärke zu verstehen?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE E 8101 Punkt 560.3.16

    Mindestbeleuchtungsstärke:

    Beleuchtungsstärke einer Sicherheitsbeleuchtung am Ende der Bemessungsbetriebsdauer”

  • Darf man zukünftig eine E30-Anlage (CPS oder LPS für mehr als 100 Lichtpunkte) gemeinsam mit einem AV Verteiler in einen elektrischen Betriebsraum aufstellen?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE Richtlinie R12-2

    Ja, Voraussetzung ist die E30-Einhausung des Notlichtgerätes inklusive Batterie.

  • Gilt der 2,4 m Abstand für die Aufstellung von LPS-Geräten noch?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE E 8101 Punkt 421.2

    NEIN, es muss lediglich darauf geachtet werden, dass eine lichtbogensichere Aufstellung gewährleitet ist. Dies ist bei einem Blechverteiler mit ca. 5 – 10 cm Abstand zum Nebenverteiler gewährleistet bzw. als lichtbogenbeständiges Material für die Trennung von Verteilern wird auch eine 20 mm dicke Fiber-Silikatplatte als ausreichend angesehen.

  • Brandschutztechnische Anforderungen LPS < 100 Leuchten: R12-2, Teil 4: Ist da ein Widerspruch zwischen 4.1 und 4.2?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Nein, unter OVE Richtlinie R 12-2 Punkt 4.1 wird beschrieben, dass es für LPS Systeme < 100 Leuchten folgende Aufstellungsbedingungen gibt:

    • keine abgeschlossenen elektrische Betriebsstätte erforderlich – LPS <100 Leuchten kann überall montiert werden außer in gesicherten Fluchtbereichen
    • LPS <100 Leuchten können auch in einem AV Raum montiert werden, wenn der Brandabschnitt nicht größer als 1.600 m² ist, sichergestellt ist, dass keine Lagerung von brennbaren Gegenstände im Bereich der LPS und OVE 8101 4-42 eingehalten wird.

    Siehe auch OVE Richtlinie R 12-2 Punkt 4.2 und die Bilder 8.5 und 8.6.

  • Sind für Schwimmbäder 15 lx gefordert? (OVE E 8101, 650.9 Allgemeine Anforderungen für Sicherheitsbeleuchtungsanlagen)

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE E 8101 Punkt 650.9 Anmerkung 3 AT verweist für Sportstätten auf abweichende Anforderungen zur OVE EN 1838. So wird z.B. für Schwimmbäder die ÖNORM EN 12193 genannt.

    In der ÖNORM EN 12193 wird für die Sicherheitsbeleuchtung von Schwimmbädern in Abhängigkeit der Beleuchtungsklasse 5 % der Allgemeinbeleuchtung für mindestens 30 s gefordert.

  • Gibt es folgende Forderung der ÖVE/ÖNORM E 8002 noch? „Für bauliche Bereiche mit einer Brandmeldeeinrichtung ist bei Ansprechen der Branderkennung die Sicherheitsbeleuchtung zu aktivieren.“

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Diese Forderung gibt es weder in der OVE E 8101 noch in der OVE R12-2.

  • Gibt es eine Leistungsbegrenzung für einen 8H-Betrieb?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE Richtlinie R12-2 Punkt 2.6: Begriffe

    „Zentrales Stromversorgungssystem (mit Leistungsbegrenzung) (LPS-System; Low Power Supply System) – zentrales Stromversorgungssystem mit einer Leistungsbegrenzung auf 500 W für eine Dauer von 3 Stunden oder 1 500 W für eine Dauer von 1 Stunde“.

    Nein, dafür gibt es in keiner Norm eine Aussage. Auf Grund des hohen Sicherheitsstandards unserer Anlagen und der geringen Leistungsaufnahme unserer Leuchten wird vorgeschlagen, diese Frage zu vernachlässigen. Wenn die Batterie der Anlage ausreicht, um eine Versorgungszeit von 8h zu gewährleisten, sollte die Anlage ausgeführt werden.

  • Sind die Betreiber von stromkreisüberwachten Notlichtanlagen vom täglichen Funktionstest entbunden?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Nein.

    • Gemäß OVE 8101, 560.9.001.AT wird gefordert, dass bei mehr als 20 Sicherheitsleuchten in einem zusammenhängenden Gebäudeteil ist eine automatische Prüfeinrichtung mit zentraler Erfassung/Registrierung gemäß ÖVE/ÖNORM EN 62034 vorhanden sein muss.
    • siehe auch ÖVE/ÖNORM EN 50172 – 7.2.2: Tägliche Prüfung.

    Für automatische Prüfsysteme ist die ÖVE/ÖNORM EN 62034 anzuwenden. Dort finden wir:

    „4.5 Prüfung der Lampe(n) für den Notbetrieb

    Das automatische Prüfsystem muss prüfen und anzeigen, wenn die Lampe(n) für den Notbetrieb nicht in Betrieb ist (sind). Im Falle der ATS-Typen P, ER und PER (siehe Anhang B) muss die Anzeige auf dem Fernbediengerät erfolgen. Bei ATS-Systemen Typ S muss die Anzeige auf der Leuchte sichtbar sein.

    Die Übereinstimmung wird geprüft durch:

    a) Entfernen der Glühlampe für den Notbetrieb während der Prüfung und

    b) die Fehlerbedingungen nach IEC 60598-1, Anhang C, während der Prüfung für Leuchtstofflampen und Entladungslampen.

    In beiden Fällen muss eine Fehleranzeige auf dem Fernbediengerät erfolgen.“

  • Sind die Fachinformationen „Funktionserhalt für Leitungsanlagen der Sicherheitsbeleuchtung“ und „Arbeitsstätten – Ausführung von Sicherheitsbeleuchtungen und nachleuchtenden Orientierungshilfen“ weiterhin gültig?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Ja, sie sind zusätzlich zur R12-2 und OVE E 8101 anzuwenden.

  • In der OVE E 8101 Teil 5-56, 560.5.3 finden wir folgende Forderung: „In IT-Systemen müssen Isolationsüberwachungseinrichtungen vorgesehen werden, die einen ersten Fehler akustisch und optisch anzeigen.“ Gilt diese Anforderungen auch für Notbeleuchtungsanlagen?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Da es sich um eine allgemeine Anforderung der Sicherheitsstromversorgung handelt, ohne z.B. Notbeleuchtungsanlagen auszunehmen, würde sie – unabhängig von der Sinnhaftigkeit – wohl auch für eine Notbeleuchtungsanlage gelten.

  • Dürfen E30-Kabel durch BE2 geführt werden?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Ja, siehe OVE 8101 2019-01-01 Punkt 5-56, 560.7.2

    „560.8.1 Für Einrichtungen für Sicherheitszwecke mit Funktionserhalt im Brandfall müssen Kabel- und Leitungsanlagen mit einer oder mehreren der folgenden Eigenschaften verwendet werden:

    • mineralisolierte Kabel und Leitungen gemäß ÖVE/ÖNORM EN 60702-1 und ÖVE/ÖNORM EN 60702-2;
    • feuerbeständige Kabel und Leitungen mit Isolationserhalt gemäß den jeweils anwendbaren Teilen von

     

    OVE EN 50200 und OVE EN 60332-1-2;

    • eine Kabel- und Leitungsanlage, die den erforderlichen Schutz gegen Feuer und mechanische Beschädigung aufweist. Das sind zB:
    • Kabel- und Leitungsanlagen mit Funktionserhalt gemäß ÖNORM DIN 4102-12 oder gleichwertig

    klassifiziert, oder

    • bauliche Umhüllungen der Kabel- und Leitungsanlage zum Schutz gegen Feuer und mechanische Beschädigung, oder
    • Führung der Kabel- und Leitungsanlagen in getrennten Brandabschnitten, oder
    • Schienenverteiler, ausgeführt in einem Kanal bzw. in einem Schacht mit integriertem Funktionserhalt.

    Kabel- und Leitungsanlagen müssen so befestigt und errichtet werden, dass die Funktion der Stromkreise im Brandfall nicht beeinträchtigt wird“.

  • Muss die E30-Verkabelung der Notbeleuchtung auf eigenen Trassen bzw. mit Trennsteg verlegt werden?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

     OVE E 8101 2019-01-01

    560.7.7 Kabel und Leitungen von Stromkreisen für Sicherheitszwecke, die nicht den Anforderungen gemäß 560.8.1 und 560.8.2 entsprechen, müssen grundsätzlich zuverlässig durch Abstand oder räumliche Trennung (z.B. Trennsteg) von anderen Kabel und Leitungen getrennt werden.“

    Dies gilt nicht für E30-Verkabelung (siehe 560.8.1 und 560.8.2) und Stromkreise für Sicherheitszwecke innerhalb des letzten Brandabschnittes.

  • Wie sind kaminähnliche Schächte definiert? Was sind Steigschächte?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE E 8101 Punkt 560.7.8

    “Mit Ausnahme von Versorgungskabeln/-leitungen für Feuerwehraufzüge und Kabel-/Leitungsanlagen für Aufzüge mit besonderen Anforderungen dürfen Stromkreise für Sicherheitszwecke nicht in Aufzugsschächten oder anderen kaminähnlichen Schächten (Zugwirkung) verlegt werden.“

    Derzeit gibt es mehrere Möglichkeiten Steigschächte zu definieren:

    • Unter einem kaminähnlichen Schacht versteht man einen „Installationsschacht für Elektroleitungen“. Der kaminähnliche Schacht ist mit dem im § 41 der Musterbauordnung (MBO) beschriebene »Elektro-Steigeschacht« gleichzusetzen. Dabei ist es nicht gefordert, dass er Öffnungen nach oben besitzt, diese sind aber auch nicht verboten. Vielmehr ist es so, dass dieser Installationsschacht für elektrische Leitungen keine Öffnungen in die jeweils angrenzenden Räume aufweisen darf, über die ein Luftaustausch untereinander stattfinden kann. Außerdem ist dieser so zu errichten, dass eine Brandübertragung in andere Räume hinreichend lange unmöglich ist. Das bedeutet er weist gegenüber den angrenzenden Räumen eine Feuerwiderstandsfähigkeit – meist F90 – auf.
    • In diesem Zusammenhang sollte auch Fachinformation „Funktionserhalt für Leitungsanlagen der Sicherheitsbeleuchtung“ beachtet werden. Dort finden wir den Hinweis: „*Bei Verlegung in einem eigenen Steigschacht (F 30) kann die Leitungsanlage der Sicherheits-beleuchtung ohne Funktionserhalt („E 0“) aus-geführt werden, wenn sichergestellt wird, dass es durch allfällige Einbauten zu keiner Beeinträchtigung der Sicherheitsbeleuchtung kommen kann.“
    • In Österreich ist weiters die „OIB Richtlinie 2.3 Brandschutz bei Gebäuden mit einem Flucht-niveau von mehr als 22­­ m“ zu beachten: „Punkt 2.9: Installationen – Da ein Brandereignis in einem Installationsschacht, der über mehrere Geschoße führt, grundsätzlich für die Feuerwehr nur erschwert beherrschbar ist, ist eine horizontale brandschutztechnische Abschottung längstens alle 12 Geschoße erforderlich.“
    • Bezüglich kaminähnlicher Schächte siehe auch TRVB B 110: Schachttyp B
  • Dürfen LPS-Anlagen oder Unterstationen in den Steigschächten untergebracht werden?

    relevant seit 01.04.2006 – gültig bis heute

    Die Kabel und Leitungsanlage darf im Steigschacht nur dann in E0 ausgeführt werden wenn sichergestellt wird, dass es durch allfällige Einbauten zu keiner Beeinträchtigung der Sicherheitsbeleuchtung kommen kann.“ (siehe oben: Fachinformation „Funktionserhalt für Leitungsanlagen der Sicherheitsbeleuchtung“)

    Da es durch LPS-Systeme oder Unterstationen im Steigschacht zu Beeinträchtigungen kommen kann, können diese Geräte nur mit einem Funktionserhalt von 30 Minuten dort eingebaut werden.

    Dies leitet sich auch aus der Forderung ab, dass ich von einem Brandabschnitt aus mehrere andere Brandabschnitte versorge.

    Wenn LPS Geräte im E30-Gehäuse in Steigschächten verbaut werden empfiehlt es sich jedenfalls, die Steigschächte stockwerksweise abzuschotten.

  • In der OVE E 8101 Punkt 560.9. gibt es einen Hinweis auf die EN 12193 (Sportstätten). Was sagt diese Norm aus?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Neben der ÖVE/ÖNORM EN 1838 macht auch die ÖNORM EN 12193 (2017 02 15) Angaben zur Sicherheitsbeleuchtung (Schutz der Teilnehmer von Sportveranstaltungen) in Sportstätten:

    „Das vorgeschriebene Beleuchtungsniveau der Sicherheitsbeleuchtung ist abhängig von der Sportart; es wird angegeben als prozentualer Anteil, der für die jeweilige Sportart im Normalbetrieb notwendig ist:

    • Schwimmen – fünf Prozent für mindestens 30 Sekunden
    • Turnen, Innenanlage – fünf Prozent für mindestens 30 Sekunden
    • Reiten, Innen- und Außenanlage – fünf Prozent für mindestens 120 Sekunden
    • Eisschnelllauf – fünf Prozent für mindestens 30 Sekunden
    • Bob und Rennschlitten – zehn Prozent für mindestens 120 Sekunden
    • Skispringen, Ab- und Aufsprungzone –zehn Prozent für mindestens 30 Sekunden
    • Skiabfahrt – zehn Prozent für mindestens 30 Sekunden
    • Radsport ( Bahnrennen ) – zehn Prozent für mindestens 60 Sekunden

    Für Schwimmbäder ab 1,35 Meter Wassertiefe fordert die Richtlinie für die Sicherheitsbeleuchtung eine Beleuchtungsstärke von 15 lx auf der Wasseroberfläche.“

  • Dürfen in einem Kabel zwei Kreise für die Sicherheitsbeleuchtung geführt werden? Wie muss die Verkabelung (gemeinsame Leitungsführung) in einem Kabel im Detail sein?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Die Führung von 2 Anspeiseleitungen in einem Kabel ist erlaubt, wenn die Anforderung gemäß OVE E 8101 Punkt 521.7 erfüllt ist:

    Mehrere Stromkreise in einem Kabel/einer Leitung sind zulässig, wenn alle Leiter für die höchste vorkommende Nennspannung isoliert sind.“

  • Kann gem. OVE E 8101: „560.9.15 auf die Stromkreisaufkleber auf den Sicherheitsleuchten verzichtet werden? Wenn ja, was sind die verfügbaren Alternativen?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE E 8101: Punkt 560.9.15

    „Leuchten der Sicherheitsbeleuchtung und zugehörige Komponenten müssen durch ein gut sichtbar und ein einfach lesbares rotes oder grünes Schild gekennzeichnet werden.

    ANMERKUNG AT: Alternativ können andere Maßnahmen zur eindeutigen Identifizierung der Sicherheitsleuchten verwendet werden.

    In der Nähe der Leuchten bzw. an der Leuchte muss die Verteiler-, die Stromkreis- und die Leuchtennummer angebracht sein.“

    Der Hinweis: „Alternativ können andere Maßnahmen zur eindeutigen Identifizierung der Sicherheitsleuchten verwendet werden.“ erlaubt auch andere Arten zur eindeutigen Identifizierung. Dass kann zB. eine digitale Grundrissvisualisierung, eine digitale Beschreibung der genauen Leuchtenposition (SU-Control Software) oder eine Leuchte sein, die von sich aus Anlage, Stromkreis und Leuchtennummer an ein digitales Gerät bekannt gibt.

  • Wie oft muss lt. OVE 8101 der Funktionstest bei Sicherheitsbeleuchtungsanlagen durchgeführt werden? Für alle Anlagen täglich bzw. gemäß ASTV 1x monatlich?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE 8101 Punkt 560.9.001.AT: Der Funktionstest ist täglich auszuführen.

     „Bei mehr als 20 Sicherheitsleuchten in einem zusammenhängenden Gebäudeteil ist eine automatische Prüfeinrichtung mit zentraler Erfassung/Registrierung gemäß ÖVE/ÖNORM EN 62034 vorzusehen.

    Dabei sind folgende Anforderungen mittels Prüfeinrichtungen sicherzustellen:

    1. a) Überwachung der Ladung; kontinuierlich oder periodisch in Zeitabständen kürzer als 5 Minuten;
    2. b) zyklische Überwachung der Funktionsfähigkeit der angeschlossenen Verbraucher für die

    Notstromversorgung;

     – bei Leuchten ist die Funktionsfähigkeit der Leuchtmittel zu prüfen. Die Fehleranzeige muss bereits

    beim Ausfall einer Leuchte ansprechen;

     – Prüfzyklus: täglich;

     – Prüfdauer: zwischen 0,5 Minuten und 5 Minuten.

    1. c) Fehlermeldung; bei Fehlern auf dem Übertragungsweg zur zentralen Überwachungsstelle.“

     

  • Lt. TRVB 150 müssen Feuerwehraufzüge bzw. deren Vorplätze beleuchtet werden – muss dies durch die Sicherheitsbeleuchtungsanlage erfolgen?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    OVE 8101, 718.560.9.AT:

    „Die Beleuchtung der brandgeschützten Vorräume muss hinsichtlich der Beleuchtungsstärke folgende Mindestanforderungen erfüllen:

    –  50 lx:  am Boden unmittelbar vor der Schachttüre

    –  15 lx:  am Boden in einem Umkreis von 3 m vor der Schachttüre

    –  5 lx:  am Boden in einem Umkreis von mehr als 3 m vor der Schachttüre„

    Daher lautet die Antwort NEIN. Siehe OVE E 8101, Teil 5-56 351

    Allgemeines:

    „ANMERKUNG 2 Beispiele von Einrichtungen für Sicherheitszwecke sind: Sicherheitsbeleuchtung, Einrichtungen zur Alarmierung und zur Erteilung von Anweisungen, Evakuierungsanlagen, brandschutztechnische Einrichtungen, Anlagen zur Löschwasserversorgung, ausgenommen Sprinkleranlagen gemäß TRVB 127 S, Feuerwehraufzüge, mechanische Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, Druckbelüftungsanlagen, notwendige medizinische elektrische Geräte/Systeme.“

  • Wo findet sich der Hinweis, dass der Batterietausch zu vollziehen ist, wenn nur mehr 2/3 Autonomiezeit erreicht werden?

    relevant seit 01.10.2007 – gültig bis heute

    Siehe ÖVE/ÖNORM EN 62034 – Automatische Prüfsysteme für batteriebetriebene Sicherheitsbeleuchtung für Rettungswege:

    „6.3.3.4 Eingeschränkte Dauerprüfung

    Die eingeschränkte Dauerprüfung muss für 2/3 der Bemessungsdauer durchgeführt werden. Das zentrale Notstromversorgungssystem muss automatisch geprüft werden, um sicherzustellen, dass die Batterie nicht auf eine geringere Spannung entladen wurde, als für eine Entladung von 2/3 der Bemessungsdauer gefordert wird.

    Der Hersteller muss eine Angabe zur Batterie und Einzelheiten zu den Prüfanforderungen zur Verfügung stellen, die die kleinste Batteriespannung für die eingeschränkte Dauerprüfung für eine Entladung von 2/3 der Bemessungsdauer enthält.“

  • Dürfen Notlichtverteiler gemäß OVE R12-2 Punkt 5 bzw. 6 in Fluchtwegen aufgestellt werden?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Ja, wenn diese in einem Gehäuse EI 30 eingehaust sind. Generell NEIN in “gesicherten Fluchtbereichen”.

  • Wann werden die OIB-Vorschriften 2019 von den Ländern übernommen werden?

    relevant seit 01.04.2019 – gültig bis heute

    Im Laufe des Jahres 2019 werden über Bautechnikverordnungen der österr. Bundesländer die neuen OIB Richtlinien verbindlich erklärt werden.

    Mehr dazu lesen Sie auf der OIB-Webseite oder  unseren Grundlagen.

    FAQ - Gallery - Right - Wann werden die OIB-Vorschriften 2019 von den Ländern übernommen werden? - 1
  • Ab wann ist die OVE E 8101 verbindlich?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Die ÖVE/ÖNORM E 8002 (auch 8007 und 8001) wird demnächst über die ETV von der Verbindlichkeit ausgenommen werden. Die OVE E 8101 als Nachfolgenorm wird nicht mehr verbindlich erklärt werden.

    Im Laufe des Jahres 2019 werden die neuen OIB-Vorschriften (Landesgesetz) auf die OVE E 8101 und auf die OVE R12-2 verweisen. Damit ist dann wieder ein verbindlicher Status der OVE 8101 gegeben.

    Mehr dazu bei den Grundlagen: OVE E 8101 und OVE R12-2

  • Welche Normen werden hinsichtlich der Notbeleuchtung zukünftig in Baubescheiden angeführt sein?

    relevant seit 01.04.2019 – gültig bis heute

    In Baubescheiden wird (darf) es in Zukunft keine Anforderungen zur Notbeleuchtung geben, weil die gesetzliche Grundlage für die Not- und Sicherheitsbeleuchtungsanlage von den OIB-Vorschriften vollumfänglich abgedeckt ist.

    Eine Behörde darf kein Gesetz vorschreiben – auch nicht über einen Bescheid.

  • Darf von Vorgaben der OIB-Vorschriften abgewichen werden?

    relevant seit 01.04.2007 – gültig bis heute

    Ja, wenn ich durch die geplante Maßnahme ein gleichwertiges oder höheres Schutzziel erreiche und die Bewilligung der zuständigen Baubehörde habe.

  • Darf gegen den Baubescheid berufen werden?

    relevant seit 01.04.2007 – gültig bis heute

    Gegen den Bescheid darf berufen werden. Gegen das Gesetz (OIB- Richtlinien) kann nicht berufen werden.

  • Was wird als Unterbrandabschnitt bezeichnet?

    relevant seit 01.01.2019 – gültig bis heute

    Den Fachbegriff „Unterbrandabschnitt“ gibt es nicht mehr. Gemäß aktueller Normgebung spricht man von „Trennbauteilen“. Trennbauteile (Trennwände, Trenndecken) in Funktionserhaltsklassen EI30, EI60, EI90 übernehmen die Funktion der bisherigen Unterbrandabschnitte.

     

  • Die OIB-Richtlinien gelten nur für Neubauten. Muss im Zuge einer Sanierung eines älteren Gebäudes eine Sicherheitsbeleuchtung eingebaut werden? Gibt es einen Bestandsschutz?

    relevant seit 01.04.2007 – gültig bis heute

    Obwohl die OIB-Richtlinien nur für Neubauten gelten, wird es über den Behördenbescheid eine Vorschreibung zur Installation einer Sicherheitsbeleuchtung zumindest in Fluchtwegen und gesicherten Fluchtbereichen geben.

    FAQ - Gallery - Right - Die OIB-Richtlinien gelten nur für Neubauten. Muss im Zuge einer Sanierung eines älteren Gebäudes eine Sicherheitsbeleuchtung eingebaut werden? Gibt es einen Bestandsschutz? - 1
  • Ist bei Rettungszeichenleuchten zur Kennzeichnung von Notausgangstüren der Pfeil nach unten oder der Pfeil nach oben normenkonform?

    relevant seit 01.10.2012 – gültig bis heute

    Grundsätzlich sind beide Varianten normenkonform. Die Verwendung “Pfeil nach oben” ist in der Norm EN ISO 7010 erstmals erwähnt und generell zugelassen.

    Aufgrund der nicht gegebenen Konformität mit der österreichischen Kennzeichnungsverordnung, der ungewollten und möglichen Verleitung, dass Flüchtende in Fluchtstiegenhäusern nach oben flüchten und die Möglichkeit der ungewollten Vermischung von Pfeil nach unten / Pfeil nach oben bei bestehenden Projekten besteht, wird allgemein der Pfeil nach unten weiterhin verwendet.

    FAQ - Gallery - Right - Ist bei Rettungszeichenleuchten zur Kennzeichnung von Notausgangstüren der Pfeil nach unten oder der Pfeil nach oben normenkonform? - 1 Normenkonforme Rettungszeichenleuchte
  • Was ist der Unterschied zwischen Rettungsweg, Fluchtweg, Verkehrsweg und gesicherter Fluchtbereich?

    relevant seit 01.09.2012 – gültig bis heute

    Fachinformation für Arbeitsstätten

    Der Fluchtweg ist die Weglänge bis zum Erreichen eines gesicherten Fluchtbereiches oder des Freien. “Die Fluchtweglänge darf maximal 40 m betragen. Nach maximal 10 m Verkehrsweg muss ein Fluchtweg erreicht werden.”

     

  • Wie muss ein Fluchtweg mit einer Breite größer 2 m gemäß EN 1838 beleuchtet werden?

    relevant seit 01.07.1999 – gültig bis heute

    Die ÖNORM EN 1838 definiert unter Punkt 4.2.1 “Bei Rettungswegen mit einer Breite bis zu 2 m müssen die horizontalen Beleuchtungsstärken auf dem Boden entlang der Mittellinie des Rettungsweges mindestens 1 lx betragen.

    Der Mittelbereich, der nicht weniger als der Hälfte der Breite des Weges entspricht, muss mindestens mit 50% dieses Wertes beleuchtet sein. Breitere Rettungswege können als mehrere 2 m breite Streifen betrachtet werden oder mit einer Antipanikbeleuchtung ausgerüstet werden. …”

  • Wozu ist der 1 kOhm Widerstand in der Phasenüberwachungs- und Brandmeldekontaktschleife vorhanden?

    relevant seit 01.04.1993 – gültig bis heute

    Der 1 kOhm Widerstand in der Überwachungsschleife dient zur Leitungskurzschluss- und Drahtbruchüberwachung.

    Der Widerstand muss dabei in der Schleife am weitest entferntesten Punkt berücksichtigt werden, um die volle sicherheitsrelevante Funktion zu erfüllen.

  • Bei welchen Änderungen muss die bestehende Notbeleuchtung auf den neuesten Stand der Technik gebracht werden?

    relevant seit 01.04.1993 – gültig bis heute

    Das Elektrotechnikgesetz definiert gemäß § 6. (1) “Wer wesentliche Änderungen oder Erweiterungen an bestehenden elektrischen Anlagen oder elektrischen Betriebsmitteln ausführt, hat dabei jene elektrotechnischen Sicherheitsvorschriften, welche im Zeitpunkt des Ausführungsbeginnes solcher Arbeiten in Kraft stehen, einzuhalten. …”

    Die wesentlichen Änderungen und Erweiterungen sind im Elektrotechnikgesetz § 1 definiert und nachfolgend angeführt.

    §1. “(3) Eine wesentliche Änderung einer elektrischen Anlage liegt vor, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

    1. Die Stromart(en) (Gleichstrom, Drehstrom, Wechselstrom) wird (werden) geändert.
    2. Die Nennspannung(en) der Anlage wird (werden) um mehr als 20% geändert, es sei

    denn, die Anlage wurde so errichtet, daß diese Änderung bei ihrer Konstruktion berücksichtigt wurde und höchstens eines bereits bei der Auslegung vorgesehenen Austausches einzelner Betriebsmittel bedarf.

    1. Durch Änderungen der Schutzmaßnahme bei indirektem Berühren in einem Anlagenteil werden Auswirkungen in anderen Anlagenteilen ausgelöst.
    2. Durch andere Maßnahmen werden die Voraussetzungen für die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen gegen direktes oder bei indirektem Berühren beeinträchtigt.

    (4) Eine wesentliche Erweiterung einer elektrischen Anlage liegt vor, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

    1. Die elektrische Anlage wird örtlich in Bereiche erweitert, in denen bisher keine elektrische Anlage oder eine solche mit einer anderen Anspeisung der Stromversorgung bestanden hat.
    2. Die Leistung, die der Zuleitung maximal entnommen werden soll, erhöht sich so sehr, daß eine Verstärkung der Zuleitung notwendig ist.

    (5) Eine wesentliche Änderung eines elektrischen Betriebsmittels liegt vor, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

    1. Eine oder mehrere der Größen oder Eigenschaften Stromart, Nennspannung, Nennstrom, Nennleistung, Nennbetriebsart, Nenndrehzahl oder Nennfrequenz der Stromversorgung werden geändert, es sei denn, das Betriebsmittel ist so gebaut, daß diese Änderung ohne baulichen Eingriff möglich ist und die Auswirkungen dieser Änderung bereits bei der Konstruktion des Betriebsmittels berücksichtigt wurden.
    2. Teile des elektrischen Betriebsmittels, die dem Schutz des Benutzers oder anderer Personen dienen, werden geändert oder dauernd entfernt.

    (6) Eine wesentliche Erweiterung eines elektrischen Betriebsmittels liegt vor, wenn dieses mit zumindest einem anderen elektrischen Betriebsmittel betriebsmäßig zusammengefaßt wird, aber dadurch weder eine elektrische Anlage nach Abs. 2 noch ein elektrisches Betriebsmittel anderer Art entsteht, es sei denn, die Betriebsmittel sind so gebaut, daß diese Zusammenfassung ohne wesentliche Änderung eines der Betriebsmittel möglich ist und die Auswirkungen dieser Zusammenfassung bereits bei der Konstruktion der Betriebsmittel.

  • In welcher Vorschrift ist die verantwortliche Person zur Beurteilung der Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung definiert?

    relevant seit 01.01.1995 – gültig bis heute

    Als verantwortliche Person zur Beurteilung von Arbeitsplätzen mit besonderer Gefährdung ist der Arbeitgeber (Betreiber eines Objektes) zu erwähnen. In diesem Zusammenhang wird im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) § 3 folgendes definiert:

    FAQ - Gallery - Left - In welcher Vorschrift ist die verantwortliche Person zur Beurteilung der Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung definiert? - 1

    “§ 3. (1) Arbeitgeber sind verpflichtet, für Sicherheit und Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer in Bezug auf alle Aspekte, die die Arbeit betreffen, zu sorgen. …”

    “…(3) Arbeitgeber sind verpflichtet, durch geeignete Maßnahmen und Anweisungen zu ermöglichen, daß die Arbeitnehmer bei ernster, unmittelbarer und nicht vermeidbarer Gefahr

    1. ihre Tätigkeit einstellen,
    2. sich durch sofortiges Verlassen des Arbeitsplatzes in Sicherheit bringen und
    3. außer in begründeten Ausnahmefällen ihre Arbeit nicht wieder aufnehmen, solange eine ernste und unmittelbare Gefahr besteht. …”
  • Welche Normengrundlage gibt es zur Berücksichtigung der Alterungsreserve von 25 % bei Batterien?

    relevant seit 01.01.2002 – gültig bis heute

    Laut EN 50171, Punkt 6.12.2 und 6.12.4 müssen Batterien so ausgelegt sein, dass sie die erforderliche Systemleistung auch am Ende der angegebenen Lebensdauer erfüllen können und in diesem Zusammenhang der Alterungsfaktor der Batterie zu berücksichtigen ist.

    Stationäre Bleibatterien können am Ende ihrer konstruktiven Lebensdauer noch 80 % ihrer Nennkapazität liefern, wodurch eine kalkulierende Alterungsreserve von 25 % resultiert.

  • Wer ist für die Sicherheitsbeleuchtung in Gebäuden verantwortlich?

    relevant seit 01.04.1993 – gültig bis heute

    Die verantwortliche Person für die Errichtung und Instandhaltung der Sicherheitsanlage ist der Betreiber der baulichen Anlage.

    Wir unterstützen  Sie gern bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe.

  • Welche Regelwerke und Anforderungen sind im Zusammenhang mit der Auslegung der Sicherheitsbeleuchtung in Arbeitsstätten zu beachten?

    relevant seit 01.01.1995 – gültig bis heute

    Das ASchG (ArbeitnehmerInnenschutzgesetz) schreibt gemäß § 20. (6) und § 21. (4) vor, dass Fluchtwege und Notausgänge gut sichtbar und dauerhaft gekennzeichnet sein müssen, sowie bei Ausfall der künstlichen Beleuchtung und einem daraus folgenden Gefahrenpotential für den Arbeitnehmer eine Sicherheitsbeleuchtung erforderlich ist.

    Die AStVO (Arbeitsstättenverordnung) definiert jene Bereiche, die mit einer Sicherheitsbeleuchtung auszustatten sind, trifft jedoch keine Aussage zur technischen Ausführung. In diesem Zusammenhang kann als Leitfaden die Fachinformation “Arbeitsstätten – Ausführung von Sicherheitsbeleuchtung und nachleuchtenden Orientierungshilfen” des OEK (Österreichischen Elektrotechnischen Komitees) herangezogen werden.

    Als Bestätigung empfehlen wir mit dem zuständigen Arbeitsinspektorat Kontakt aufzunehmen.

    FAQ - Gallery - Right - Welche Regelwerke und Anforderungen sind im Zusammenhang mit der Auslegung der Sicherheitsbeleuchtung in Arbeitsstätten zu beachten? - 1